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Leistungen der Pflegekasse in den fünf Pflegegraden (PG)

Leistungen der Pflegekasse in den fünf Pflegegraden (PG)

  PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5
Pflegegeld (ambulant) 316 € 545 € 728 € 901 €
Pflegesachleistung (ambulant) 689 € 1.298 € 1.612 € 1.995 €
Entlastungsbetrag ¹ (ambulant) 125 € 125 € 125 € 125 € 125 €
Leistungsbetrag (vollstationär) 125 € 770 € 1.262 € 1.775 € 2.005 €
Tages-/Nachtpflege 125 € ² 689 € 1.298 € 1.612 € 1.995 €
Kurzzeitpflege 125 € ² 1.612 € 1.612 € 1.612 € 1.612 €
Ersatzpflege 1.612 € 1.612 € 1.612 € 1.612 €

Was bedeuten die Pflegegrade im Einzelnen?

Pflegegrad 1:

Dieser Pflegegrad stellt eine geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten dar. Benötigt werden hier in der Regel lediglich leichte pflegerische Tätigkeiten, wie Hilfe beim Ankleiden oder dem Waschen des Körpers und leichte Unterstützung im Haushalt, bspw. beim Kochen, Reinigen und Wäschewaschen. Bei diesem Pflegegrad erhält man kein Pflegegeld.

Pflegegrad 2:

Wenn man den Pflegegrad 2 hat, bedeutet dies, dass eine erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit vorliegt. Der pflegerische Aufwand ist bereits wesentlich höher, als in Pflegegrad 1, da ein selbstständiger Toilettengang für den Pflegebedürftigen meist nicht mehr möglich ist. Hilfe muss also öfter am Tag und in kürzeren Abständen geleistet werden.

Pflegegrad 3:

Der dritte Pflegegrad stellt eine schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit dar. Personen ohne geistige Beeinträchtigung leiden meist unter wesentlichen motorischen Problemen. Demente oder geistig behinderte Pflegebedürftige haben in diesem Pflegegrad in der Regel enorme kognitive Einschränkungen.

Pflegegrad 4:

Dieser Pflegegrad stellt eine schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit dar. Die betroffenen Personen sind in der Regel entweder durch vollständige Immobilität und/oder eine fortgeschrittene Demenzerkrankung beeinträchtigt. Das bedeutet, dass eine selbstständige Bewältigung des Alltages nunmehr unmöglich ist.

Pflegegrad 5:

Pflegegrad 5 stellt eine schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit dar sowie besondere Anforderungen für den Pfleger / die Pflegerin. In diesem Stadium ist bei den pflegebedürftigen Personen in fast allen Fällen keinerlei Eigenaktivität mehr möglich. Sie sind vollständig auf die Tätigkeit des Pflegers angewiesen. Hierzu zählen auch Menschen im Wachkoma oder Patienten mit Demenz.

Bei allen Pflegegraden, ist es also für pflegebedürftige Personen möglich, monatliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen zu erhalten.

Die ausgeschütteten Sachleistungen können im Übrigen nicht nur für die professionelle Teilzeitpflege im eigenen Heim, sondern auch für die 24-Stunden-Pflege genutzt werden.

Hierbei unterstützt Sie CS Caresystem gerne: Wir vermitteln Ihnen schnell und legal eine für Sie geeignete 24-Stunden Betreuungskraft aus Osteuropa.

Einstufung der Pflegegrade durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkassen)

Ablauf der Beantragung:

  1. Wenn eine betroffene Person pflegebedürftig wird, kann sie oder eine von ihr bevollmächtigte Person, sich mit der zuständigen Pflegekasse in Verbindung setzen und die Erteilung eines Pflegegrades beantragen.
  2. Nach der Antragstellung bei der Pflegekasse erfolgt die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkassen). Für Privatversicherte ist der Medizinische Dienst „Medicproof“ zuständig.
  3. Nachdem ein Termin mit dem MDK vereinbart wird, kommt der zuständige Gutachter zur betroffenen Person nach Hause. Während dieser MDK-Prüfung wird der Pflegegrad der betroffenen Person festgestellt.
  4. Die Beeinträchtigungen werden im Rahmen dieses Gesprächs in sechs pflegerelevanten Bereichen beurteilt. Der Gutachter des MDK nimmt die Einstufung in die verschiedenen Pflegegrade mittels dieser Kriterien vor:
    1. Mobilität Selbstversorgung
    2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
    3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
    4. Bewältigung von, und selbstständiger Umgang mit, krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen/Belastungen
    5. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakt